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Wärmepads als Anregung

Von admin | 24.November 2009

Eine liebe Kollegin hat mir kürzlich zwei Wärmepads in Herzform geschenkt. Ich habe mich sehr über die Wärmepads gefreut, weil ich vor habe, bald in den Skiurlaub zu fahren. Die Wärmepads waren gefüllt mit einem Gel und hatten ein kleines Metallplättchen im Innern. Wenn ich dieses Metallplättchen der Wärmepads drückte, kristallisierte das Gelund es wurde recht warm für eine halbe Stunde. Da ich im Chemieunterricht aufgepasst habe, vermutete ich, dass die Wärmepads etwas mit Salz zu tun haben müssen. Meine Wärmepads lassen sich durch 10 Minuten Kochen wieder verflüssigen und danach wiederverwenden. Ich bin froh über diese kleine Geschenk meiner lieben Kollegin, weil die Wärmepads mich auch noch angeregt haben, genauer nach der Funktionsweise zu recherchieren.Ich stellte mir also die Frage: wie funktionieren die Herzen wirklich?Dabei fand ganz unterschieldiche Angaben, die mehr oder weniger befriedigend waren. Auf einschlägigen Chemieseiten wurde ich dann dahingehend fündig, dass es sich um Natriumacetat-Trihydrat handelt, das sich bereits bei 50-60°C im eigenen Kristallwasser löst. Dabei wird irgendwie Wärme in die Wärmepads abgegeben. Wärmepads können als Speichermedium ein Salz (z.B. Glaubersalz, Natriumacetat) oder eine organische Verbindung (also z.B. Paraffine, Fettsäure) beinhalten. Bei Wärmepads kann der Wechsel des Aggregatzustandes von fest nach flüssig voll genutzt werden.

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